thomas11

2007-08-20

Mobil wieder erreichbar

Filed under: deutsch, life — thomas11 @ 13:59

Hab eine Ersatz-SIM und bin wieder unter der alten Nummer 0175 9433199 erreichbar.

2007-08-16

Fotos von der Reise

Filed under: deutsch, india — thomas11 @ 22:32

Lang hat’s gedauert, aber jetzt sind die ersten 25 oder so Bilder von meiner abschließenden Rundreise hochgeladen.  Hier geht’s los – junge Mönche im Bus gegenüber, die auch nach Dharamsala unterwegs waren, am Abfahrtsort in Delhi.

Morgen kommen hoffentlich die restlichen Bilder.

2007-08-05

Daheim.

Filed under: deutsch, india — thomas11 @ 18:18

Wow, ich bin in Deutschland.  Vieles wirkt schon ungewohnt.  Allerdings habe ich mir den Effekt stärker vorgestellt – ich fühle mich keineswegs fremd, oder als wäre ich wirklich lange weggewesen.  Ich genieße das Essen, vermisse aber schon Chai (muß Kardamon kaufen).  Es fällt mir noch schwer, von Indien zu erzählen, ich glaube, mein Hirn muss erstmal ein paar Dinge verarbeiten und einsortieren.

Sicher ist jedenfalls, dass Indien eine ganz tolle Erfahrung war und das Beste, was ich in meinem Leben gemacht habe.

Die Rückreise verlief problemlos – außer für mein Gepäck, das nicht in Frankfurt ankam. Angeblich ist es aber nicht verloren, sondern kommt in den nächsten Tagen von London.  Ich wünsche dem viel Spaß, der die 32 Kilo an meine Haustür liefert, ich hab das Limit gnadenlos ausgenutzt. Bis das Gepäck kommt, bin ich nicht per Handy erreichbar, weil ich die deutsche SIM ungeschickterweise da reingepackt habe. Bei meinen Eltern bin ich aber unter 07055 930449 erreichbar, falls jemand anrufen möchte. Karlsruher: ich melde mich, sobald ich nach KA komme, Ende der Woche vielleicht.

Bilder kommen in den nächsten Tagen langsam.  Die ersten paar sind schon online.

2007-08-01

Finale

Filed under: deutsch, india — thomas11 @ 07:30

So, vorgestern spät abends bin ich in Delhi angekommen.  Alles lief glatt, und ich hab Amritsar genossen, wenn die Hitze auch fast unerträglich war.  Der Golden Temple ist schwer beeindruckend, nicht nur wegen der verbauten 750 kg Gold, sondern wegen der gesamten Anlage, die in ihrer ganzen Größe geschmackvoll angelegt ist und komplett aus weißem Marmor besteht.  Es war unheimlich voll, aber die Organisation hat perfekt funktioniert – in Sikh-Tempeln gibt es Langar, kostenloses Essen, und in Amritsar auch kostenlose Übernachtung.  Beides war wirklich gut, und wenn man davon Gebrauch macht, taucht man viel tiefer in die Stimmung des Ortes ein, im Vergleich zum üblichen Kommen-und-Gucken.  Viele Touristen waren nicht da, und ich war es nicht mehr gewöhnt, ständig wie ein Promi beachtet zu werden und auf Fotos zu posieren.

Drei Tage noch in Delhi –  letztes Treffen mit dem Prof, Freunde treffen, einkaufen.  Letzteres ging gestern aber schon mal grandios daneben.  Also entweder hab ich’s in den Monaten hier nicht geschafft, die Stadt in dieser Hinsicht kennen zu lernen, oder es gibt einfach nix passendes für mich.

Ich weiß gerade nicht, was ich mit der Reiseberichterstattung machen soll.  Einige haben ja Interesse an ausführlicheren Berichten geäußert (Fotos natürlich sowieso).  Ich hab ein Reisetagebuch geschrieben, vielleicht tipp ich das ab, wäre eh gut zur Konservierung, falls dem Notizbuch was passiert.  Aber das ist hier im Blog vielleicht zu umfangreich, ich will euch ja nicht langweilen.  Schaun mer mal.

Samstag abend um sieben komme ich in Frankfurt an.  Bis dann in D!

2007-07-25

McLeod Ganj die 2.

Filed under: deutsch, india — thomas11 @ 10:30

Heut morgen bin ich zum zweiten Mal in McLeod Ganj (Dharamsala) angekommen. Gleicher Bus, Pause an den gleichen Dhabas, gleiches Lokal hier zum Fruehstuecken. Ja, sehr kreativ – aber was sich bewaehrt hat… Der Grund fuer den zweiten Besuch ist ein Meditationskurs im sehr renommierten Tushita Zentrum, der morgen anfaengt.

Ladakh zu verlassen, war schwer, es war traumhaft. Der Flug ueber den Himalaya war dafuer grandios. Und es war tatsaechlich toll, wieder einen Tag in Delhi zu sein. Kulinarisch sehr erfolgreich mit lecker Fruehstueck im Everest Cafe, und lecker Dosa im Saravana Bhavan, zwei liebgewonne Lokale. Dazu die Menschenmassen, die bekannten Strassenbilder, das ganze Treiben; ich hab es genossen. Nur auf die ekelhaft-klebrige Waerme haette ich verzichten koennen.

Nach McLeod geht’s nach Amritsar, und der naechste Eintrag hier wird dann wohl aus Delhi kurz vor dem Abflug sein.

2007-07-15

Von Manali nach Leh

Filed under: deutsch, india — thomas11 @ 13:05

Ich schlampe mal wieder einen schnellen Eintrag hin, den ich hoffentlich nach meiner Rueckkehr mit einem besseren ergaenzen werde.

Ich bin in Leh, Ladakh, und es ist atemberaubend.  Vor allem die Fahrt hierher war eines der eindruecklichsten Dinge, die ich erlebt habe.  Von Manali nach Leh waren es zwanzig Stunden in zwei Tagen, mit einer Zeltuebernachtung auf 4500 Metern Hoehe. Eine gigantische Gebirgskulisse, karg, maechtig und immer wieder anders. Wir haben einen 5300 Meter hohen Pass ueberquert, wobei ich zum Glueck keine Probleme mit der Hoehe hatte, im Gegensatz zu allen anderen im Van. Nur Himmel, Berggipfel und Gebetsfahnen, wohin man blickte!

Leh ist ein faszinierendes Staedtchen mit einem uralten mittelalterlichen Teil und natuerlich dem obligatorischen Backpackergebiet mit hebraeischen Speisekarten und genug Schmuck fuer die ganze westliche Welt. Ich wohne in einem “Homestay”, mit einer ladakhischen Familie, die unheimlich nett sind.

Gleich geh ich zum Mittagessen mit ein paar Leuten, die ich auf der Fahrt getroffen habe, um den weiteren Aufenthalt zu planen.  Wir moechten auf jeden Fall eine kurze Trekkingtour machen und einige der spektakulaer gelegenen Kloester besichtigen.

So, das muss erst mal reichen, ich schreibe am Ende des Ladakh-Aufenthalts wie’s war. Bilder gibt’s waehrend meiner Reise keine, da ich das Verbindungskabel erst gar nicht mitgenommen habe, weil das in den Internetcafes zu viel Zeit kostet.  Lieber nachher richtig, mit Beschreibung und so.

2007-07-09

Unterwegs!

Filed under: deutsch — thomas11 @ 11:32

Fertig!!  Am Freitag abend hab ich meine Diplomarbeit abgeschickt.  Hach, fuehlt sich das gut an.  Die letzte Woche war natuerlich von Nachtschichten und Schlafmangel gepraegt, das gehoert wohl so.

Ich bin in einem Internetcafe in McLeod Ganj (Dharamsala). Das ist der Exil-Wohnort des Dalai Lama und vieler Exiltibeter und Sitz der tibetischen Exil-Regierung.  Es ist wirklich Little Tibet: die Gesichter, unzaehlige Moenche und Nonnen in ihren leuchtenden Roben auf den Strassen, und superleckeres tibetisches Essen.

Zur Zeit gibt der Dalai Lama eine Woche oeffentliches Teaching.  Heute morgen kam er ein paar Meter von mir entfernt vorbei auf dem Weg zu seinem Rednerpodest. Tibetische Familien und interessierte (und schon ueberzeugte) Westler sitzen den ganzen Vormittag eintraechtig nebeneinander und hoeren dem Vortrag zu, trinken Tee und plaudern nebenher ein bisschen.

Das muss erstmal reichen, moechte meine Reise ja nicht mit Bloggen verbringen. Also bis jetzt sieht’s gut aus: Himalaya (in dicken Monsunwolken), Dalai Lama gesehen und gehoert, viele nette Leute kennengelernt. Ach ja, und angenehme 20 Grad (da froestelt’s mich ja schon). Weiter so bitte.

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