thomas11

2007-02-28

Delhi!

Filed under: india — Tags: , — thomas11 @ 12:05

Travelling to Delhi

Mit Verspätung gepostet, da ich anfangs noch keinen Netzzugang hatte.

Ich bin da! Heute morgen um 5.00 auf dem Indira-Gandhi-Airport angekommen, sitze ich jetzt schon in meinem Zimmer im Gästehaus der Uni und tippe meinen ersten Blogeintrag.

Die Reise hatte stolze 22 Stunden gedauert: aus Preisgründen habe ich mich für einen British Airways-Flug entschieden, der völlig unlogisch über London, also erstmal in die Gegenrichtung, ging.

Dafür stand morgens dann der Fahrer des IIT schon mit Namensschild da, so dass ich ohne Probleme dahin kam. Die Fahrt war gleich der richtige Anfang, da sie die Berichte, die ich über den indischen Verkehr gelesen hatte, voll bestätigt hat. Die Hupe ist weit wichtiger als die Bremse, und einen Mindestabstand gibt’s nicht: solange sich die Fahrzeuge nicht berühren, reicht’s doch. Natürlich sind Anschnallgurte überflüssiger Luxus. Hat Spass gemacht :-)

IITD Faculty Guest House

An der Uni wurde ich sehr gut aufgenommen. Zuerst habe ich ein Zimmer im Faculty Guest House bekommen und gleich zwei Stunden geschlafen. Das Gästehaus hat zwar komfortabel große Zimmer, der von den Wänden bröckelnde Putz und die nicht funktionierende Dusche haben allerdings erste Hinweise darauf gegeben, dass man sich nicht mehr unbedingt in Deutschland befindet.

Dann habe ich bei meinem “administrativen Betreuer” vorbeigeschaut, Mr. KP Singh. (Er meldet sich auch am Telefon so, mit den Initialen als einzelne Buchstaben gesprochen.) Mr. Singh war zwar vielbeschäftigt, so dass ich eine Weile in seinem Büro zugebracht habe, aber auch sehr freundlich. Nach meinem nächsten Besuch am Nachmittag hat er mich sogar mit seinem Auto eine Runde über den Campus gefahren und mir die wichtigsten Sachen gezeigt.

Nachdem ich meine ID Card, den Studiausweis, hatte, ging’s zu meinem Professor, Pankaj Jalote. Auch er hat mich sehr freundlich begrüßt und ein bißchen geplaudert. Es war gleich offensichtlich, dass er westlicher geprägt ist als die meisten Leute, die ich bis dahin gesehen hatte, wohl durch die Zeit in den USA. Vom Büro über seinen Englischakzent bis zum lockeren Smalltalk habe ich mich bei ihm gleich vergleichsweise heimisch gefühlt. Bis übermorgen habe ich anscheinend auch einen Computeraccount und WLAN-Zugang –hab ich!-, dann sollte es sich komfortabel arbeiten und bloggen lassen. Erinnert mich, wenn ich mal nix mehr schreiben sollte!

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